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    Berlin

    Jetzt teilweise Reisewarnung für Ägypten

    Das Auswärtige Amt (AA) hat seine Sicherheitshinweise für Ägypten noch einmal verschärft. Es hat jetzt eine teilweise Reisewarnung für Kairo, Alexandria und Suez ausgesprochen.

    Gewaltsame Unruhen in Kairo
    Wegen der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise nochmals verschärft. (Bild: dpa)

    «Aufgrund der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten wird vor Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez gewarnt», teilte das Außenamt am Donnerstagabend (3. Februar) in Berlin mit. Diese ausdrückliche Warnung gilt aber nicht für die übrigen Landesteile einschließlich der Urlaubsgebiete am Roten Meer. Von Reisen in diese Regionen rät das Amt gleichwohl weiterhin dringend ab, was aber juristisch eine niedrigere Hinweisstufe ist.

    Das Auswärtige Amt empfahl, eine Ausreise aus Kairo, Alexandria und Suez «ernsthaft in Erwägung zu ziehen, sofern dies sicher möglich ist». Dazu wird auf die Angebote der Fluggesellschaften verwiesen.

    «Deutschen Staatsangehörigen wird nachdrücklich geraten, die Ausgangssperre strikt zu beachten und möglichst auch außerhalb der Sperrzeiten, insbesondere am Freitag, dem 4. Februar, in sicheren Unterkünften zu bleiben», heißt es weiter.

    Die Botschaft in Kairo steht mit Rat und Beistand zur Verfügung und organisiere nach entsprechender Sicherheitsabschätzung im Rahmen des Möglichen gesicherte Konvois zum Flughafen. Für Ersuchen an die Botschaft in Kairo verweist das AA auf die Telefonnummer 00202 27 28 20 00.

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    Reisen kostenlos stornierbar

    Nach der Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes können Ägypten-Urlauber ihre Pauschalreise kostenlos stornieren. «Meiner Meinung nach können damit alle Ägyptenreisen wegen höherer Gewalt gekündigt werden», sagt der Reiserechtsexperte Prof. Ernst Führich von der Hochschule Kempten. Auch Reiserechtler Paul Degott aus Hannover geht davon aus, dass Pauschalreisen nun ohne Stornogebühren gekündigt werden können.

    Zwar sei die Teilreisewarnung nur ein Indiz bei der Beantwortung der Frage, ob der Urlaub gefährdet ist. Aber auch Indizien wie die Absagen und Umbuchungsangebote der Veranstalter oder die Medienberichte deuteten stark darauf hin, dass eine Reise wegen höherer Gewalt abgesagt werden kann. Sollte ein Veranstalter auf Stornogebühren bestehen, hätten Kunden vor Gericht sehr gute Aussichten auf Erfolg.

    Anders verhält es sich, wenn Urlauber nur einen Flug gebucht haben. Die Fluggesellschaft sei «für die Folgewirkung am Boden nicht verantwortlich», sagt Degott. Solange die Flughäfen von Kairo, Suez oder Alexandria geöffnet sind und die Abwicklung funktioniert, habe der Fluggast keinen Anspruch darauf, den Flug kostenlos zu stornieren.

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