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Jena will gegen Rostock Negativserie stoppen

Jena (dpa) ­ Um die andauernde Talfahrt zu stoppen, will Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena im Ostderby gegen den FC Hansa Rostock den dritten Saisonerfolg einfahren. Schon seit sieben Spielen ist die Mannschaft von Trainer Jürgen Raab sieglos.

Zum ersten Mal stehen die Saalestädter nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Rot-Weiß Erfurt sogar auf einem Abstiegsplatz. «Wir dürfen trotzdem nicht den Glauben verlieren und müssen weiter hart arbeiten. Es ist ein Aufwärtstrend erkennbar, den müssen wir fortsetzen und endlich auch wieder mehr Punkte einfahren», sagte Raab. Zwar zeigte Jena in den vergangenen beiden Spielen gegen Erfurt und Ahlen solide Leistungen, holte aber trotzdem nur einen Zähler.

Gegen den Tabellenzweiten aus Rostock nicht mit dabei sind die beiden Abwehrspieler Moses Sichone (Wadenprellung) und Marco Riemer (Nasenbeinbruch). Auch Mittelfeldspieler Sven Lintjens, der zum Probetraining in Ostthüringen weilte, wird nicht das Trikot der Jenaer tragen. Der FC Carl Zeiss schickte den Ex- Wuppertaler nach nur zwei Tagen wieder nach Hause.

«Wenn wir die spielentscheidenden Fehler minimieren, werden wir auch gegen Rostock eine Chance haben. Wir müssen keine Angst vor ihnen haben», sagte Mittelfeldmann Torsten Ziegner. Allerdings steht der FC Hansa mit 22 Punkten aus zehn Begegnungen auf dem zweiten Tabellenplatz. Jena liegt mit mageren acht Zählern auf Rang 18. «Das ist nur eine Momentaufnahme. Wichtig ist, dass wir am Ende die Klasse halten», betonte Ziegner.

Aufgrund der Brisanz der Partie haben beide Clubs ihre Fans zu Ruhe und Besonnenheit vor, während und nach dem Spiel aufgerufen. Mit 2500 Anhängern aus der Hansestadt rechnen die Verantwortlichen in Jena. «Das ist eine außergewöhnliche hohe Zahl, deswegen müssen besondere Maßnahmen getroffen werden», sagte Geschäftsführer Roy Stapelfeld. So werden die Anhänger aus Rostock komplett in der Nordkurve des Jenaer Abbe-Stadions untergebracht. «Das ist die sicherste Lösung. Wir hoffen auf eine friedliche Atmosphäre», erklärte Stapelfeld.

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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