Japans Regierung vermutet Kernschmelze im Katastrophen-Reaktor

Tokio (dpa). Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima in Japan kann von Entspannung weiter keine Rede sein. Die Lage bleibt extrem gefährlich. Die Regierung räumte mittlerweile ein, dass im Reaktor 2 in den vergangenen zwei Wochen vermutlich eine Kernschmelze eingesetzt hatte. Der Prozess sei aber wohl gestoppt, sagte ein Sprecher. Die Regierung appellierte an die Anwohner, nicht in ihre Häuser im 20-Kilometer-Evakuierungsradius um das AKW zurückzukehren. Doch vor allem ältere Menschen ignorieren die Warnungen.