Tokio

Japans Regierung plant verzweifelte Notmaßnahmen

Der Kampf um eine Eindämmung der Atomkatastrophe von Fukushima wird immer verzweifelter. Japans Regierung will verstrahlte Trümmer mit Kunstharz besprühen lassen, um die Radioaktivität zu verringern. Zugleich wird Kritik an Japans Evakuierungspraxis laut. Umweltschützer forderten eine Ausweitung der Evakuierungszone um Fukushima auf 40 Kilometer. Die Verbraucherorganisation Foodwatch und das Umweltinstitut München verlangen einen Importstopp für japanische Lebensmittel. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner zögert noch.