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    Hamburg

    Island-Vulkan: Spielausfälle und Start-Absagen

    Auch der Sport leidet immer mehr an den Folgen des Vulkan-Ausbruchs in Island. Die deutschen Handballer mussten wegen der Aschewolke ihre Rückreisepläne vom Vier-Nationen-Turnier in Norwegen ändern, einige Frauenhandball-Teams blieben gar beschäftigungslos.

    Gestrichen
    Die Aschewolke eines Vulkanausbruchs auf Island führte vielerorts zur Einstellung des Flugverkehrs.

    Die derzeit in China gastierende Formel 1 fürchtet vor allem logistische Schwierigkeiten. «Es ist ein Problem. Hoffentlich kommen wir zurück. Vielleicht müssen wir ja alle nach Hause fahren», meinte Red-Bull-Teamchef Christian Horner in zwölf Flugstunden von Mitteleuropa entfernten Shanghai.

    In Maastricht schrumpfte die Starterliste für das 45. Amstel Gold Race am 18. April. Der spanische Radprofi Carlos Sastre, 2008 Sieger der Tour de France, und der Tour-Vierte Bradley Wiggins (England) sitzen wegen der Behinderungen im internationalen Flugverkehr fest. Die Veranstalter des niederländischen Radsport-Klassikers rechneten mit weiteren Absagen.

    Auch in der Champions League der Fußball-Frauen kam es zu einer Spielabsage. Das für den 18. April angesetzte Rückspiel im Halbfinale der «Königsklasse» zwischen dem schwedischen Club Umeå IK und Olympique Lyon findet nicht statt.

    Was mit den in der nächsten Woche stattfindenden Champions-League-Halbfinalspielen der Männer passiert, dürfte offen sein. Lyons Fußball-Männer müssen am 21. April beim deutschen Rekordmeister Bayern München antreten. Der FC Barcelona spielt am Vortag bei Inter Mailand.

    Die isländische Vulkanasche setzt zunehmend den internationalen Spielbetrieb deutscher Frauenhandball-Mannschaften matt. Nach dem Buxtehuder SV im Challenge Cup musste nun auch Bayer 04 Leverkusen sein Halbfinal-Rückspiel im EHF-Pokal absagen. Wegen der Sperrung des deutschen Luftraums konnte der Gegner Elda Prestigio aus Spanien nicht rechtzeitig zur geplanten Partie anreisen. Ein Nachholtermin steht ebenso noch nicht fest wie für die Begegnung Buxtehude gegen HC Metalurg Skopje (Mazedonien).

    Eine Alternative fanden Deutschlands Handballer: Unmittelbar nach dem abschließenden Spiel gegen Dänemark wollten sie mit dem Bus nach Oslo fahren. Dort sind Plätze auf der Fähre ins norddänische Frederikshavn gebucht worden. Von dort soll die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand dann die Weiterreise mit dem Bus fortsetzen.

    Schiffe kommen wohl für die Formel 1 nicht infrage. «Man braucht schon ein Flugzeug. Mit dem Schiff kommen wir nicht rechtzeitig nach Barcelona», urteilte Mercedes-Mann Norbert Haug. Man wolle dennoch vorerst die weiteren Entwicklungen abwarten, teilte der Automobil-Weltverband FIA mit. 

    Schon in China spürten einige Teams die Auswirkungen des Vulkan-Ausbruchs. Williams wartete vergeblich auf einige Bauteile. Mitarbeiter von Red Bull und McLaren, die Ersatzteile bringen sollten, mussten von London nach Paris ausweichen und erwischten gerade noch einen der letzten Flüge nach Shanghai. Zwei Marketing-Leute von McLaren hingegen saßen in England fest.

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