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    Ingolstadt Herbstmeister – Trio punktgleich

    Mit einem Last-Minute-Tor hat sich der FC Ingolstadt die Herbstmeisterschaft in der 3. Fußball-Liga gesichert. Ersin Demir schoss die Bayern mit seinem Treffer 60 Sekunden vor Spielende zum 2:1-Sieg beim SV Sandhausen und damit zum Abschluss der Hinrunde an die Tabellenspitze.

    Dabei profitierte der Zweitliga- Absteiger von der 1:2-Schlappe des bisherigen Ersten Kickers Offenbach bei Bayern München II. Dank der besseren Tordifferenz führt Ingolstadt vor den punktgleichen Offenbachern und dem VfL Osnabrück, der mit 2:1 gegen Wacker Burghausen gewann.

    «Es zählen mehr die drei Punkte von heute, als die Hinrunden- Meisterschaft», sagte Ingolstadts Trainer Michael Wiesinger nach dem glücklichen Erfolg. Offenbach rutschte durch die erste Niederlage nach acht Partien auf Platz zwei. «Vor der Winterpause gibt es ja noch zwei schwere Spiele, erst dann können wir ein Zwischenfazit ziehen», sagte Kickers-Coach Steffen Menze mit Blick auf das Klassement.

    Der VfL Osnabrück hat sich den dritten Platz vor allem als Macht im eigenen Stadion erobert. Denn das 2:1 am Samstag gegen Wacker Burghausen war schon der neunte Sieg im zehnten Heimspiel. Zunächst lag der VfL aber zurück. «Ein Rückstand ist nicht schön, aber scheinbar gibt uns das den nötigen Kick», kommentierte Mittelfeldakteur Niels Hansen das zwischenzeitliche 0:1. Burghausens Trainer Jürgen Press konnte der Niederlage noch etwas abgewinnen: «Die Leistung war ordentlich, aber wir haben heute Lehrgeld bezahlt.»

    Der FC Erzgebirge Aue vollzog durch einen 2:1-Sieg über den SV Werder Bremen II einen Sprung von Platz acht auf vier. Trotzdem kritisierte Aues Coach Rico Schmitt: «Wir haben es unnötig spannend gemacht.» Werder-Trainer Thomas Wolter war enttäuscht vom «Schlaf meiner Elf in der Anfangsphase». Die Bremer blieben zum dritten Mal hintereinander sieglos.

    Dagegen ging für Eintracht Braunschweig eine positive Serie zu Ende: Das 1:2 bei Rot-Weiß Erfurt war die erste Niederlage nach neun Spielen. «Für das Reißen einer Serie gibt es nie einen guten Moment», sinnierte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Erfurt verbesserte sich durch den Erfolg von Rang zehn auf neun. Dass die Thüringer dabei nur vier Punkte hinter dem Tabellenführer rangieren, unterstreicht die Dichte in der oberen Tabellenhälfte.

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