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Leipzig

Ingolstadt beendet Krise mit Sieg im Spitzenspiel

dpa

Mit einem Sieg im Spitzenspiel der 3. Fußball-Liga hat der FC Ingolstadt seine Mini-Krise nach vier sieglosen Partien beendet. Durch den 1:0-Erfolg gegen Kickers Offenbach wechselte der Zweitliga-Absteiger den Tabellenplatz mit den Hessen, kletterte vom vierten auf den dritten Rang.

Die beiden vorderen Ränge blieben indes in den Händen des VfL Osnabrück sowie des 1. FC Heidenheim. Osnabrück gewann beim VfB Stuttgart II mit 1:0, Heidenheim bezwang den Vorletzten Holstein Kiel ungefährdet mit 3:0. «Wir wollen oben dabei bleiben», bekannte Heidenheims 3:0-Torschütze Bastian Heidenfelder danach.

Im Tabellenkeller konnte sich der SV Wehen Wiesbaden Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffen. Die Hessen besiegten Rot-Weiß Erfurt mit 2:0 und kletterten auf den 16. Platz. Die SpVgg Unterhaching unterlag Werder Bremen II mit 0:1 und rutschte nach dem neunten sieglosen Spiel in Serie auf den 17. Rang ab.

Erleichterung herrscht dagegen beim Drittplatzierten. Ingolstadts Trainer Michael Wiesinger wusste, dass es «gegen Offenbach schwierig werden würde.» Er musste lange auf die Entscheidung warten, bis Fabian Gerber in der vorletzten Minute das Siegtor erzielte. «Letztlich haben wir das erzwungen, und es war auch verdient», befand Wiesinger. Ingolstadts Routinier Stefan Leitl verteilte dennoch ein Kompliment an Offenbach: «Das war die stärkste Mannschaft der Liga, die werden bald wieder oben mitmischen.»

In einem rein bayrischen Duell trennten sich Jahn Regensburg und Bayern München II 1:1. Besonders im Blickpunkt stand Regensburgs Torwart Rouven Sattelmeier, an dem die Münchner stark interessiert sind. Der junge Torhüter hatte kaum Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, weil Torchancen beiderseits sehr rar blieben. «Wir waren nicht spritzig genug», monierte Jahn-Coach Markus Weinzierl. Sein Münchner Kollege Mehmet Scholl war ebenfalls «enttäuscht» und freute sich dennoch «über einen Punkt, obwohl wir keine Torchance hatten.»

Bereits zum siebten Mal unbezwungen blieb Dynamo Dresden. Doch wichtiger als das 1:0 gegen Wacker Burghausen war die Nachricht, dass die Elbestädter die drohende Insolvenz durch einen weiteren Finanzzuschuss der Stadt abwenden konnten. Dadurch kann der neue Tabellenzwölfte dem Lizenzierungsverfahren zur 3. Liga wieder optimistischer entgegen sehen.

Der FC Carl Zeiss Jena feierte mit einem 2:1 über Eintracht Braunschweig den dritten Sieg in Serie. «Das war hervorragender Fußball», schwärmte Jenas Trainer René van Eck, dessen Team auf den sechsten Platz kletterte. Damit tauschten die Thüringer den Rang mit den Braunschweigern, die jetzt Achter sind. «Wir haben viel versucht, aber nicht viel herausgearbeitet», urteilte Eintracht-Torjäger Dennis Kruppke. In einer Partie des vorderen Tabellenmittelfelds trennte sich der SV Sandhausen von Erzgebirge Aue 0:0. Schlusslicht Wuppertaler SV verlor zu Hause gegen Borussia Dortmund II mit 0:2.

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