Archivierter Artikel vom 18.03.2021, 04:10 Uhr

150 Jahre nach Atomkatastrophe

In „Endzone – A World Apart“ wird die Welt neu aufgebaut

Die Welt ist verstrahlt, seit 150 Jahren leben die Menschen unter der Erde. Doch nun geht es wieder nach oben, eine neue Welt will errichtet werden – eine Herausforderung für Aufbau-Freunde.

«Endzone – A World Apart»
Nicht gerade Luxusneubau: Nach der Apokalypse lebt die Menschheit nun in Bröckelhütten.
Foto: Assemble Entertainment/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn). Strahlung, Dürre, radioaktiver Regen und Sandstürme? Für Spielerinnen und Spieler von „Endzone – A World Apart“ darf das kein Problem sein. Schließlich müssen sie ihre Leute in dem Aufbau-Survival-Spiel durch solche Herausforderungen bringen und mit ihnen eine neue Gesellschaft errichten.

«Endzone – A World Apart»
Sandsturm im Anmarsch. Jeder Fortschritt der Spielerinnen und Spieler von «Endzone – A World Apart» ist ständig in Gefahr.
Foto: Assemble Entertainment/dpa-tmn

Die Story: 2021 jagen Terroristen weltweit Atomkraftwerke in die Luft. Ein paar Überlebende retten sich in die so genannten Endzonen – unterirdische Schutzräume. Nach 150 Jahren im Keller geht es nun wieder an die Sonne und die frische Luft. Wenig überraschend: Da oben ist alles kaputt. Nur ein paar Ruinen sind geblieben, dafür hat sich die Natur viel Raum zurückgeholt.

«Endzone – A World Apart»
Atomkraftwerke wie dieses haben die Welt unbewohnbar gemacht. 150 Jahre später ist es Zeit, wieder an die Oberfläche zu kommen.
Foto: Assemble Entertainment/dpa-tmn

Strahlung und Klima machen Siedlern das Leben schwer

«Endzone – A World Apart»
Viel Luxus gibt es nach 150 Jahren unter der Erde für die Neubesiedler der Welt nicht.
Foto: Assemble Entertainment/dpa-tmn

Also müssen Nahrung und Ressourcen gesammelt, Häuser gebaut oder eines von 50 Spezialgebäuden wie Zisternen errichtet werden. Die Siedler können verschiedene Aufgaben erfüllen und Berufe ausüben, gehen zur Schule oder auf Expeditionen in weit entfernte Gebiete. Spielerinnen und Spieler treffen hier die Entscheidungen, wie ihre neue Zivilisation sich entwickelt.

Die frei zoom- und drehbare 3D-Spielwelt in Draufsicht-Optik ist dabei in Bodenzellen geteilt, jede hat ihre Eigenheiten was Feuchtigkeit oder Strahlung betrifft. Unberechenbar ist das Wetter: Auf Regen kann Dürre folgen, strahlender Regen kann die Ernte kontaminieren, ein Sandsturm alles verwüsten. Das Überleben ist also längst nicht garantiert.

Die Überlebenssimulation „Endzone – A World Apart“ von Assemble Entertainment ist ein reines PC-Spiel und kostet rund 24 Euro.

© dpa-infocom, dpa:210312-99-794278/4

Endzone – A World Apart im Steam Store