Berlin

Immer mehr Verfahren wegen Zwangsprostitution

Die Zahl der Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandels und Zwangsprostitution steigt weiter. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des BKA elf Prozent mehr als im Vorjahr abgeschlossen. Die Zahl der registrierten Opfer stieg um fünf Prozent auf 710. Etwa die Hälfte davon kam aus Osteuropa. «Die Täter gehen zum Teil äußerst brutal vor», sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke bei der Vorstellung der Statistik in Berlin. «Bekanntgeworden seien Fälle von Mehrfachvergewaltigungen, brutaler körperlicher Gewalt und Todesdrohungen, um die Betroffenen zur Prostitution zu zwingen.