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    Hamburg

    Im Spätsommer droht auch in der Sonne eine Erkältung

    Im Spätsommer kommt es einem in der Sonne noch schön warm vor - doch das täuscht. Die Gefahr, die wärmende Kraft zu überschätzen und sich zu verkühlen, ist groß.

    Pause mit Frankfurter Panorama
    Jetzt noch einmal die letzten schönen Sonnenstrahlen genießen. Doch Vorsicht: Alles, was nicht von der Sonne gewärmt wird, kühlt schnell aus.
    Foto: Frank Rumpenhorst - DPA

    Gerade beim Sonnen in einem schönen Altweibersommer fangen sich viele eine Erkältung ein, warnt Klaus Schäfer vom Hausärzteverband in Hamburg. Denn in der warmen Sonne bemerke der Mensch meist nicht, dass der Körper auskühle. «Wenn wir in der Sonne sitzen, ist es vorne warm. Dass der Rücken kalt ist, registrieren wir gar nicht, kühlen aus und erkälten uns leicht.»

    Vorbeugen lässt sich mit Hausmitteln wie heißer Milch mit Honig. Noch besser ist Tee mit Honig. Dieser kann helfen, Infektionen abzuwehren. Außerdem wirkt der Zucker in ihm schleimlösend. Wichtig sei aber, nur kaltgeschleuderten Honig zu verwenden, sagt Schäfer. Denn die Hitze bei der industriellen Verarbeitung zerstöre die infektionsabwehrenden Stoffe. Daher komme der Honig auch am besten erst dann ins Getränk, wenn es schon auf Trinktemperatur abgekühlt ist. Außerdem wirke er in Tee besser als in Milch. Diese habe außerdem den Nachteil, dass sie die Schleimbildung fördere.

    Nasse Haare sind eine Einladung für die Erkältung - egal, wie lang sie sind. Der Kopf habe eine große Oberfläche, auf der das Wasser aus den Haaren verdunste, erklärt Schäfer. Die Verdunstungskälte entziehe dem Körper Wärme, und das drossle die Durchblutung. «Aber die Abwehr wird durch das Blut an den Ort des Angriffs transportiert.» So erhöhe das Auskühlen die Anfälligkeit für Infektionen. Nach dem Schwimmen oder Duschen heißt es also: Föhnen oder Mütze auf.

    Hat die Erkältung bereits zugeschlagen, gilt laut Schäfer: «Hochziehen ist gesünder als Ausschnäuzen.» Wer den Schleim in der Nase hochzieht, saugt ihn auch aus den Nebenhöhlen und entsorgt ihn im Magen. Beim Schnäuzen wird er nicht nur ins Taschentuch, sondern auch in die Nebenhöhlen gedrückt. Dort bildet er einen Nährboden für Erreger. Nach dem Runterschlucken kann er dagegen wegen der Magensäure nichts mehr anrichten. Ekelig für andere findet Schäfer das nicht: «Auch hochziehen kann man dezent.»

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