Im Fall Peggy hält Gutachter Geständnis weiter für glaubhaft

Bayreuth (dpa). Im Wiederaufnahmeverfahren gegen den geistig Behinderten Ulvi K. wegen Mordes an der kleinen Peggy hält der psychiatrische Gutachter das Geständnis des Angeklagten für echt. Es spreche viel für die Annahme, dass das Geständnis erlebnisbegründet war, sagte er vor dem Landgericht Bayreuth. Er kam damit zur gleichen Einschätzung wie beim ersten Prozess vor zehn Jahren. Peggy verschwand 2001. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Im Herbst 2002 legte Ulvi K. überraschend ein Geständnis ab. Später widerrief er es.