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    Hunde für falsches Verhalten nicht ignorieren

    Großhabersdorf (dpa/tmn) - Zeigen Hunde ein unerwünschtes Verhalten, ignorieren Halter sie zur Strafe oft. Doch dadurch können die Tiere nicht lernen, was richtig und was falsch ist.

    Hundebesitzerin mit Hunden
    Gassigehen und Stöckchen holen: Bei ausreichend Beschäftigung denkt der Hund auch nicht ans Jagen.
    Foto: Fabian Hossfeld - DPA

    Martina Horn, Leiterin einer Hundeschule und Autorin zum Thema Hundeerziehung, erklärt: «Hunde habe ein Sekundengedächtnis. Wenn er beim Gassigehen zum Jagen abhaut und sie ihn danach ignorieren, kann er sein Verhalten nicht damit verknüpfen». Besser sei es, den Hund nach seinem unerlaubten Ausflug anzuleinen und ein paar Übungen wie «Sitz» und «Platz» mit ihm zu machen. Als Konsequenz sollte er beim nächsten Spaziergang an der Leine bleiben.

    Das Wegrennen können Besitzer vermeiden, indem sie ihr Tier beim Gassigehen nicht sich selbst überlassen. Denn meist entwischen Hunde zum Jagen, wenn sie sich nicht genug beschäftigt fühlen. «Streuen Sie immer wieder Übungen ein, lenken Sie ihn mit einem Spielzeug ab», rät Horn. Außerdem sollte sich das Tier nicht weiter als 10 bis 15 Meter vom Menschen wegbewegen. «Sonst erreichen ihn die Befehle nicht mehr», sagt die Hundetrainerin.

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