Archivierter Artikel vom 27.06.2014, 12:50 Uhr
Bagdad

Human Rights Watch: Isis-Kämpfer begehen Massenexekutionen

Kämpfer der extremistischen Isis-Milizen haben nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch im Nordirak bei Massenexekutionen mindestens 160 Menschen getötet. Ausgewertete Fotos und Satellitenaufnahmen aus der Stadt Tikrit gäben starke Hinweise auf ein «schreckliches Kriegsverbrechen», teilte HRW. Auswertungen der Menschenrechtsorganisation ergaben demnach, dass Isis-Kämpfer an mindestens zwei Stellen zwischen 160 und 190 Menschen getötet hätten. Isis-Kämpfer hatten Tikrit am 11. Juni eingenommen. Tikrit ist die Geburtsstadt des früheren Diktators Saddam Hussein.

Bagdad (dpa) – Kämpfer der extremistischen Isis-Milizen haben nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch im Nordirak bei Massenexekutionen mindestens 160 Menschen getötet. Ausgewertete Fotos und Satellitenaufnahmen aus der Stadt Tikrit gäben starke Hinweise auf ein «schreckliches Kriegsverbrechen», teilte HRW. Auswertungen der Menschenrechtsorganisation ergaben demnach, dass Isis-Kämpfer an mindestens zwei Stellen zwischen 160 und 190 Menschen getötet hätten. Isis-Kämpfer hatten Tikrit am 11. Juni eingenommen. Tikrit ist die Geburtsstadt des früheren Diktators Saddam Hussein.