Archivierter Artikel vom 18.11.2013, 09:30 Uhr

Hülkenberg betreibt Eigenwerbung für F1-Cockpit

Austin (dpa). Das war wieder glänzende Eigenwerbung. In dieser Form dürfte Nico Hülkenbergs Zukunft in der Formel 1 eigentlich nicht infrage stehen.

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Nico Hülkenberg fuhr in den USA ein starkes Rennen.
Foto: Srdjan Suki – DPA

Mit seinem starken sechsten Platz beim Großen Preis der USA nach Rang vier in der Qualifikation hat der 26-Jährige eindrucksvoll bewiesen, dass er zu den Top-Fahrern gehört. Beinahe hätte der Sauber-Pilot in der Schlussrunde sogar noch den zweifachen Champion Fernando Alonso gepackt.

«Das war wieder ein sehr solides Resultat», urteilte Hülkenberg. «Ohne die defekte Bremsscheibe in Indien und die Durchfahrtsstrafe in Abu Dhabi wäre das nun die achte Platzierung in Serie in den Punkten gewesen. Das ist ziemlich eindrücklich.» Lob gab es auch von Teamchefin Monisha Kaltenborn: «Sehr stark.»

Vielleicht finden die beiden Parteien nach Hülkenbergs vorzeitiger Kündigung, dem ganzen Hick-Hack ums Gehalt und der Lotus-Offerte doch noch zueinander. Auch bei Lotus ist trotz seiner Absage für die beiden Rennen in Austin und Sao Paulo die Tür nicht zu. «Ich weiß, dass Nico eine sehr gute Option wäre» versicherte Teamchef Eric Boullier. Mit einem dreifachen «No, no, no» bekräftigte er, dass Pastor Maldonado dort trotz seiner Millionen-Mitgift den Platz nicht sicher habe. In Sao Paulo kann Hülkenberg letztmals für sich werben.

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