Archivierter Artikel vom 17.03.2011, 09:22 Uhr

Hübsche Verpackung für süße Früchte: Die Andenbeere

Berlin (dpa/tmn). Schmeckt süß, knistert herrlich beim Auspacken und sieht schön aus: Die Andenbeere (botanisch: Physalis peruviana) versteckt ihre köstlichen Früchte in einem Blätter-Kelch, der wie ein Lampion aussieht.

Andenbeere
Ein Blätterkelch umgibt die Physalis-Früchte. Die Pflanze kann auch im eigenen Garten kultiviert werden. (Bild: Heyer/dpa/tmn)
Foto: DPA

Besser bekannt sind diese Pflanze und ihre Früchte hierzulande unter dem Namen Physalis oder Kapstachelbeere. Viele mögen die orangefarbenen Beeren nur aus dem Supermarkt kennen. Doch die Andenbeere lässt sich auch bei uns kultivieren, sagt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Jetzt sei die Zeit für ihre Aussaat.

Die Samen werden in Anzuchtschalen gelegt und frühzeitig in Töpfchen mit Tomatenerde vereinzelt. Ab Anfang Mai können sie im Abstand von 60 bis 80 Zentimetern ins Freie gepflanzt werden. Da die Andenbeere in wärmeren Gefilden in Südamerika zu Hause ist, sollte sie einen warmen, sonnigen Standort in windgeschützter Lage erhalten, rät der BDG.

Zum Ende des Sommers, mitunter bis den späten Herbst hinein, können die reifen Beeren geerntet werden. Am besten werden sie ohne weitere Verarbeitung genascht. Sie sind aber auch hervorragend als essbare Dekoration für Eisbecher, Obstsalate oder Buffets geeignet.