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    Holtby: «wollen Europameister werden»

    Fragen an Lewis Holtby, Kapitän der U 21-Nationalmannschaft, nach dem 3:1-Sieg im EM-Qualifikations-Playoffrückspiel in der Schweiz:

    Traumhaft
    Lewis Holtby und Sebastian Rudy (l)sind heiß auf den EM-Titel.
    Foto: Marius Becker - DPA

    In der Kabine herrscht Freude pur. Sie sind von oben bis unten nass. Was ist passiert?

    Lewis Holtby: «Freude pur, Erleichterung. Ich lag da einfach auf dem Boden und alles lief über meinen Kopf und meine Augen. Das ist das schönste im Fußball, wenn du Erfolg hast und den mit der ganzen Mannschaft feiern kannst. Das ist einfach ein tolles Gefühl. Ich hab schon überhaupt keine Stimme mehr. Am liebsten würde ich jetzt was Flüssiges nachgießen.»

    Sie haben eine überragende Leistung geboten und das nach ihrem Patzer im Hinspiel. Nach dem Motto: Jetzt erst recht?

    Holtby: «Wenn man kritisiert wird, muss man einfach da sein. Ich möchte mit den Jungs dann im Training daran arbeiten, dass wir es besser machen. Wir haben uns top vorbereitet auf den Gegner. Da muss man sich nur die erste Halbzeit anschauen - 3:0 gegen so einen Gegner. Ich bin dankbar, dass ich hier dabei sein darf.»

    Sie haben beim Aufwärmen jeden einzelnen Spieler noch mal motiviert. Hat das geholfen?

    Holtby: Am Tag nach dem Hinspiel waren wir sehr enttäuscht. Wir mussten ein wenig abschalten und haben uns dann aufgerappelt. Wir sind ein richtiges Team und wollen uns als Mannschaft unterstützen. Als Kapitän und Führungsspieler musst du immer wieder aufmuntern und zeigen, dass was geht. Das ist meine Aufgabe. Wir sind eine starke Truppe. Auch die ganze Delegation und die Trainer und Betreuer. Wir halten immer zusammen. Wir werden so oft kritisiert, wenn wir scheiße spielen. Aber heute kam die Antwort.»

    Ihr habt im Trikot mit der Nummer «7» von Boris Vukcevic gefeiert. Auch in solchen Momenten denkt Ihr an Euren schwer verunglückten Mitspieler?

    Holtby: «Absolut. Er ist ein Teil unserer Mannschaft. Wir sind ein Team und halten zueinander. Nur so kommt man im Leben voran, wenn man zusammenhält. Und das haben wir heute gezeigt. Ich wünsche mir, dass er bald wieder zu uns kommt.»

    Was ist bei der EM im nächsten Jahr möglich?

    Holtby: «Wir sind unter den Top-Acht. Wir sind Deutschland und nicht irgendein Außenseiter. Egal, wer da kommt, wir spielen unseren Fußball und wollen Europameister werden.»

    Am Samstag steht das Revierderby in der Bundesliga an. In ihrer heutigen Form wird es Borussia Dortmund schwer haben?

    Holtby: «Daran denke ich heute Abend überhaupt nicht. Das ist ein Fernziel. Auch wieder ein schönes Erlebnis, bei dem ich dabei sein kann. Aber jetzt wird gefeiert und ab morgen konzentriere ich mich auf die Gegner von Schwarz-Gelb.»

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