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Hoffnungsträger Titz ruft Neustart beim HSV aus

Als Trainer Nummer 3 ist Christian Titz die letzte Hoffnung, um den HSV doch noch vor dem Absturz in die 2. Liga zu bewahren. Und legt im Training gleich so richtig los. Uwe Seeler aber sagt, eigentlich sei es egal, wer auf der Bank sitzt. Er nimmt die Spieler in die Pflicht.

Christian Titz
Christian Titz bei seinem ersten Training mit den HSV-Profis.
Foto: Daniel Reinhardt – dpa

Hamburg (dpa). Der neue Trainer-Hoffnungsträger Christian Titz hat beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Hamburger SV einen Neustart ausgerufen.

„Was war, interessiert mich nicht. Es zählt nur noch das Hier und Jetzt. Der volle Fokus liegt auf dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag“, sagte der Nachfolger des am Vortag freigestellten Bernd Hollerbach. Trotz der bereits sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz sieht der 46 Jahre alte Coach eine „echte Chance“, den HSV doch noch in der Liga zu halten.

„Die Spieler haben zuletzt ordentlich einstecken müssen. Heute haben sie gesehen, dass hier noch eine Aufbruchstimmung möglich ist“, sagte Titz nach dem freundlichen Empfang für Profis und Coach bei dessen erster Einheit als Cheftrainer. „Wir haben gegen Hertha die Chance, die Situation positiv zu beeinflussen. Das müssen wir nutzen“, betonte der bisherige Erfolgscoach des HSV-II-Teams, das er zum Spitzenreiter der Regionalliga Nord geformt hat.

Der bisherige U21-Erfolgscoach leitete am Morgen seine erste Einheit als Cheftrainer der HSV-Profis. Mit Applaus begrüßten rund 150 Fans den neuen Hoffnungsträger, der den abstiegsbedrohten Club in der Bundesliga halten soll. Titz ließ bei der von mehreren Kamera-Teams und zahlreichen Medienvertretern beobachteten Einheit auch fünf Nachwuchskräfte aus der HSV-II-Mannschaft mittrainieren, die in der Regionalliga Nord Spitzenreiter ist.

HSV-Idol Uwe Seeler nahm die Mannschaft erneut in Pflicht. „Eigentlich ist es doch egal, wer auf der Bank sitzt. Die Mannschaft muss aus den Socken kommen“, forderte der 81 Jahre alte Ehrenspielführer der DFB-Auswahl sowie ehemalige HSV-Spieler und -Präsident im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Dass nach Markus Gisdol und Bernd Hollerbach in Christian Titz in dieser Saison bereits der dritte Trainer auf der HSV-Bank sitzt, wollte er nicht weiter kommentieren.

„Da bitte ich um Verständnis“, betonte der einstige Torjäger. „Ich gucke mir das am Samstag an und bilde mir dann ein Urteil“, fügte Seeler mit Blick auf das wichtige Heimspiel gegen Hertha BSC hinzu. Angesichts des beachtlichen Sieben-Punkte-Rückstands auf den Relegationsplatz habe er „natürlich große Sorgen“ um den HSV, dennoch hat er die Hoffnung auf die erneute Rettung noch nicht aufgegeben. „Ich kann ja nichts machen, als ganz fest die Daumen zu drücken. Das werde ich tun und dabei aufpassen, dass sie nicht platt werden.“

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