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Hochwasser und Stürme vorhersagen lernen

Ingolstadt/Eichstätt (dpa/tmn) – Hochwasser, Stürme und Erdrutsche richten auf der ganzen Welt verheerende Schäden an. Diese Phänomene zu verstehen und voraussagen zu können, lernen Studenten in dem Fach «Umweltprozesse und Naturgefahren».

Naturgefahren lassen sich nie gänzlich bannen. Wichtig ist daher, sie rechtzeitig zu erkennen, um sich vor ihnen schützen zu können. Dafür sind Experten gefragt. «Bei uns beschäftigten sich Studenten zum Beispiel mit dem Tsunami-Frühwarnsystem», erklärt Prof. Michael Becht von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, die das Masterprogramm «Umweltprozesse und Naturgefahren» im kommenden Wintersemester erstmals anbietet. Aber auch Unglücke wie der Erdrutsch im oberbayerischen Landkreis Traunstein seien ein Thema. Dort waren im Januar zwei Menschen ums Leben gekommen, als ein großer Felsbrocken auf das Wohnhaus einer vierköpfigen Familie gestürzt war.

In dem weiterführenden Studium wird Studenten etwa beigebracht, Veränderungen im Gestein eines Hangs mittels geologischer Daten zu analysieren. Und sie versuchen anhand von Modellen zu berechnen, wie groß die Gefahr eines Erdrutsches an dem Hang ist. Dazu müssen sie auch Statistik pauken und mit modernster Messtechnik umgehen können.

Arbeit für Absolventen gibt es in Ämtern und Behörden. Jobs bieten aber auch Ingenieurbüros. Bedarf haben außerdem Versicherungen, die für Schäden an Wohngebäuden durch Sturm und andere «Elementarschäden» wie Hochwasser aufkommen. Studieren lässt sich das Fach in dieser Form nur in Eichstätt. Verwandte Studienangebote sind unter dem Stichwort «Geoinformation» zu finden.

Mehr Informationen zu Studiengängen: www.hochschulkompass.de

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