Archivierter Artikel vom 28.03.2011, 10:04 Uhr
Tokio

Hiobsbotschaft aus Japan: Kernschmelze in Unglücksreaktor

Die Lage im havarierten Atomkraftwerk Fukushima im Nordosten Japans bleibt extrem kritisch. Im Reaktor 2 hatte nach Angaben der Regierung irgendwann in den vergangenen zwei Wochen eine Kernschmelze eingesetzt. Man glaube aber, dass der gefährliche Prozess gestoppt sei, sagte ein Regierungssprecher in Tokio. Die hohe Radioaktivität im Wasser in dem dortigen Turbinengebäude sei auf diese teilweise Kernschmerze zurückzuführen. In der Atomruine versuchen Arbeiter, das hoch radioaktive Wasser aus den Gebäuden zu beseitigen.