Helfer bergen mehr als 100 Tote nach Fährunglück in Südkorea

Seoul (dpa). Taucher bergen aus dem Wrack der vor einer Woche gesunkenen südkoreanischen Fähre «Sewol» immer mehr Tote. Bislang wurden mehr als 110 Leichen entdeckt. Etwa 190 Menschen gelten weiter als vermisst. Die Hoffnung der Angehörigen, vielleicht doch noch Überlebende aus einer etwaigen Luftblase im Inneren des Schiffs retten zu können, erfüllte sich bisher nicht. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Fähre während einer Richtungsänderung kenterte. Heute wurde ein weiteres Besatzungsmitglied festgenommen. Mit ihm erhöhte sich die Zahl der festgenommen Crewmitglieder auf acht.