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    Heidenheim mischt 3. Liga auf

    Erst schippte Heidenheims Trainer Frank Schmidt Schnee, Stunden später mischte sein Team den Favoriten auf: Durch das 1:0 im Spitzenspiel der 3. Fußball-Liga gegen den VfL Osnabrück untermauerte der Liga-Neuling von der schwäbischen Alb seine Aufstiegsambitionen.

    Dass das Top-Duell des 27. Spieltages nach dem erneuten Wintereinbruch überhaupt steigen konnte, lag auch an Schmidt: Der 36-Jährige hatte gemeinsam mit Fans den Rasen in der heimischen Gagfah-Arena von einer 20 Zentimeter dicken Schneedecke befreit.

    Schmidt, dessen Mannschaft aus den vergangenen acht Partien sieben Siege und ein Remis holte, freute sich «über den verdienten Sieg», stapelte aber weiter tief. «Ich werde mich nicht um Kopf und Kragen reden und vom Aufstieg sprechen», meinte Schmidt. «Wir sind nun im oberen Drittel und wollen dort auch bleiben. Ich bin zuversichtlich: Den einen Punkt zum Klassenerhalt werden wir auch noch holen.»

    Alles andere als gut gelaunt war dagegen sein Osnabrücker Kollege Karsten Baumann, dessen Team durch den verwandelten Handelfmeter von Richard Weil (59.) erstmals seit dem 31. Oktober 2009 wieder ein Punktspiel verlor. «Wir haben zu wenig für den Sieg getan. Das hat Heidenheim alles anders und richtig gemacht», befand Baumann. Heidenheim rückte bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter heran und kann weiter vom Durchmarsch in die 2. Liga träumen.

    Verfolger FC Ingolstadt sah gegen Eintracht Braunschweig bei Halbzeit schon wie der klare Sieger aus. Doch die Bayern schenkten die 3:0-Führung noch her, am Ende stand es 3:3. «Es ist schon bitter, einen solchen Vorsprung noch aus der Hand zu geben», kritisierte Coach Michael Wiesinger. Braunschweigs Routinier Dennis Brinkmann war allerdings mit dem eigenen Defensivhalten ebenfalls nicht einverstanden: «In der ersten Halbzeit haben wir uns wie eine Schülermannschaft ausspielen lassen.»

    Zweitliga-Absteiger Kickers Offenbach setzte sich gegen Werder Bremen II mit 4:0 durch und zog als Tabellenvierter nach Punkten mit Ingolstadt gleich. Jahn Regensburg blieb im sechsten Heimspiel in Serie ungeschlagen, musste in der Nachspielzeit aber gegen den SV Sandhausen noch den 1:1-Ausgleich hinnehmen. «Eigentlich hatten wir den Sieg verdient», sagte Regensburgs Trainer Markus Weinzierl. Er war einerseits wegen der sechs Minuten langen Nachspielzeit verärgert, aber auch, weil seinem Team ein vermeintlicher Strafstoß verwehrt worden war.

    Zweitliga-Absteiger SV Wehen-Wiesbaden schwebt nach dem 1:2 gegen den FC Bayern München II nach wie vor in Abstiegsgefahr. Coach Gino Lettieri muss weiter auf den ersten Punktgewinn warten. Auch im dritten Spiel setzte es für den Nachfolger von Hans-Werner Moser eine Niederlage. Die anderen fünf Spiele des 27. Spieltages wurden wegen des erneuten Wintereinbruchs abgesagt.

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