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    Hannappel erwartet ein Fußballfest

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    Lyudmil Kirov (rechts) erzielte am Dienstag beim Eisbachtaler 3:2-Sieg gegen Roßbach/Verscheid den Ausgleich zum 2:2. Ob Trainer Dirk Hannappel den Bulgaren am Samstag im Pokalknüller gegen TuS Koblenz von Beginn an auflaufen lassen wird, ist aber noch offen. 
Foto: Andreas Hergenhahn
    Lyudmil Kirov (rechts) erzielte am Dienstag beim Eisbachtaler 3:2-Sieg gegen Roßbach/Verscheid den Ausgleich zum 2:2. Ob Trainer Dirk Hannappel den Bulgaren am Samstag im Pokalknüller gegen TuS Koblenz von Beginn an auflaufen lassen wird, ist aber noch offen.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    "Das wird ein Fußballfest am Samstag", freut sich Eisbachtals Trainer Dirk Hannappel, "und ich sehe diese Partie als Belohnung für meine Mannschaft an. Ein Team, das sich fast ein halbes Jahr sieglos durch die Oberliga arbeitete und kämpfte, und bei dem nun durch das 3:2 gegen Roßbach schwerste Lasten von den einzelnen Spielern abgefallen sind."

    Dass nun mit TuS Koblenz die seit Jahren beste Mannschaft aus dem Rheinland in Nentershausen die Pokal-Visitenkarte abgibt, will Hannappel nicht als Belohnung für den jüngsten Erfolg, sondern "als Lohn für die Anstrengungen und den Einsatz während der letzten drei Jahre gewertet wissen. Da haben wir, ungeachtet des derzeitigen Tabellenstandes, hier im Eisenbachtal Ungewöhnliches geleistet."

    Das soll sich, so will es der Trainer, auch in der Aufstellung am Samstag widerspiegeln. So will Hannappel auf den "einen oder anderen Neuzugang aus der Winterpause" verzichten und anderen, die "aus welchen Gründen auch immer" nicht so glänzen konnten, eine Einsatzchance einräumen. Hannappel: "Schließlich soll die Partie am Samstag zu einem tollen Ereignis für uns alle werden. Aber so richtig wichtig wird es für uns am Mittwoch in der Meisterschaft dann gegen Auersmacher."

    Nanu, will der Trainer den Pokal abschenken? Weit gefehlt, denn "wir laufen nicht auf, um Koblenz Beifall zu klatschen. Spaßspiele sind nichts für Dirk Hannappel, das weiß auch mein früherer Spieler Marco Herzmann, der jetzt für die TuS arbeitet." So sieht Hannappel das Festspiel aus einem anderen Blickwinkel. Und der beinhaltet Spannung für die Zuschauer, Leidenschaft und auch eine gewisse Portion Aggressivität: "Wenn es uns so gelingt, die erste halbe Stunde zu überstehen, dann schauen wir mal, wie sich dieses Festspiel entwickelt. Wir sind auf jeden Fall bereit, allen, die kommen, etwas Besonderes zu bieten."

    Und nichts liegt dem Trainer ferner als ein Blick in die nähere Pokalzukunft. So lässt ihn auch im Falle einer Überraschung die Aussicht auf ein weiteres Westerwald-Derby gegen die Spvgg Wirges vollkommen kalt. Hannappel: "Damit beschäftige ich mich überhaupt nicht. Ich arbeite in der Gegenwart, und die macht momentan so richtig Spaß. Mit der Partie gegen TuS Koblenz haben wir uns selbst beschenkt. Auch wenn wir hier auf einen Gegner treffen, der uns in allen Belangen überlegen ist."

    Wach sein und über 90 Minuten wach bleiben fordert der Trainer daher von seinen Spielern, "damit wir nicht bereits zu Beginn in Rückstand geraten." Hier warnt Hannappel besonders vor Standardsituationen, damit das Fest über 90 Minuten (oder mehr) ein Fußballfest bleibt.

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