«Handelsblatt»: Ermittler setzen Staatstrojaner vorerst nicht ein

Düsseldorf (dpa). Deutsche Ermittlungsbehörden haben den Einsatz sogenannter Staatstrojaner zum Ausspähen von Computern nach Zeitungsinformationen ausgesetzt. Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, habe kürzlich erklärt, derzeit finde «faktisch keine Quellen-Telekommunikationsüberwachung» statt, berichtete das «Handelsblatt». Andere Behörden hätten sich ähnlich geäußert. Wie lange der Trojaner nicht eingesetzt werde, sei unklar. Um die Spähsoftware hatte es eine heftige Debatte gegeben.