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    Wiesbaden

    Hambüchen will es wissen: «Habe so richtig Bock auf WM»

    Fabian Hambüchen schwärmt immer noch von der Universiade im Sommer. Die Erlebnisse bei den Weltspielen der Studenten Anfang Juli haben Deutschlands Vorzeigeturner neuen Schwung verliehen. Er quält sich wieder richtig im Training, probiert Neues aus.

    Motiviert
    Fabian Hambüchen hat seit der Universiade wieder richtig Lust auf seinen Sport bekommen.
    Foto: Marijan Murat - DPA

    «Nach dem zweiten Platz bei der Universiade habe ich Blut geleckt. Ich habe so viel Motivation und Kraft von dort mitgenommen, dass ich richtig gut drauf bin und richtig Bock auf die WM habe. Ich habe einen richtigen Motivationsschub im Sommer bekommen und freue mich, wenn es wieder los geht», sagte der Turnstar in Wiesbaden.

    Für die WM vom 30. September bis 6. Oktober in Antwerpen hat Hambüchen neue Übungen in sein ohnehin schon erstklassiges Repertoire aufgenommen. «An vier von sechs Geräten habe ich ein neues Programm. Es ist noch nicht ganz so stabil, aber bis zur WM habe ich noch ein paar Wochen Zeit», verkündete der Olympia-Zweite am Reck zuversichtlich.

    Erstmals will er sich damit bei der WM-Qualifikation am 8. September in Berlin dem Publikum präsentieren. «Ich werde an allen Geräten antreten. Ich will mich gerne mit den neuen Sachen testen, auch wenn die daneben gehen sollten», sagte der Sportmanagement-Student.

    Das alles soll in Absprache mit dem Bundestrainer geschehen, von dem sich Hambüchen im Falle eines Scheiterns Rückendeckung erhofft. «Ich habe keine Lust, dass mir das nachher vorgeworfen wird, wenn ich mich nicht qualifizieren sollte. Das muss mit dem Bundestrainer klar abgesprochen werden», sagte der 25-Jährige. Hambüchen ist nach der WM-Absage des zweifachen Silbermedaillen-Gewinners von London, Marcel Nguyen, die größte Medaillenhoffnung des Deutschen Turnerbundes.

    Unter Druck setzen lässt er sich dadurch aber nicht. «Ich werde mein Bestes geben und schauen, was raus kommt. Ich werde mir aber nicht den Rucksack aufziehen und sagen, ich muss hier unbedingt was reißen, nur weil Marcel nicht da ist. Man muss realistisch bleiben und wissen, dass es wieder eine ganz schwere und harte Nummer wird», erklärte Hambüchen.

    Zumal er sich seit den Olympischen Spielen im Vorjahr kaum eine Verschnaufpause gegönnt hat. «Es war sehr viel los. Ich konnte nicht runterfahren und habe versucht, auf einem hohen Level zu bleiben. Ob das bei der WM hinhaut, werden wir sehen. Ich werde hoffentlich im Mehrkampf starten können und dort sollte auf jeden Fall ein Platz unter den Top 5 drin sein», sagte Hambüchen.

    An seinem Paradegerät rechnet er sich eine Medaille aus. «Beim Reck sind die Chancen immer da. Aber die Konkurrenz ist so groß, es ist so eng da vorne. Da kann alles passieren. Es kann auch alles in die Hose gehen», sagte Hambüchen und versprach: «Ich will einfach meine Leistung bringen.»

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