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Port-au-Prince

Haiti protestiert gegen WM-Verbannung seiner U 17

dpa

Eine wütende Menschenmenge hat in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince gegen die Verbannung der haitianischen U 17-Fußball-Nationalmannschaft von der WM-Qualifikation protestiert.

Nach lokalen Medienberichten zogen die Demonstranten vor den Sitz der Organisation der Karibikstaaten (Caricom) und bewarfen das Gebäude mit Steinen. Offenbar aus Angst vor der in Haiti grassierenden Cholera war die haitianische U 17 in Jamaika von der WM-Qualifikation ausgeschlossen worden. Haitis Verbandspräsident Ives Dadou Jean-Bart hatte berichtet, dass die Delegation seines Landes schon bei ihrer Ankunft am 3. Februar auf dem Flughafen von Montego Bay schikaniert und stundenlang untersucht worden sei.

Am Mittwoch hatten sich laut dem Bericht nach einem Spiel gegen Costa Rica bei glühender Hitze zwei Haitianer nicht wohl gefühlt. Daraufhin hätten Mediziner die ganze Mannschaft gezwungen, ins Hotel zu gehen und dort zu bleiben. Sicherheitskräfte bewachten sie dort.

Der Bürgermeister von Montego Bay habe ihn sogar aufgefordert, ein Flugzeug für den Rücktransport anzufordern, damit die Spieler keine anderen Passagiere anstecken könnten, berichtete Jean-Bart. Wie sich später herausstellte, waren die Spieler an Malaria erkrankt.

Nach Angaben von Jean-Bart war dazu in der jamaikanischen Presse zu lesen, die Haitianer hätten sich aus dem Turnier zurückgezogen, weil ihre Mannschaft «wegen eines mysteriösen Krankheitsfalles» nicht mehr über die notwendige Zahl von sieben Spielern verfüge.

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