Guttenberg weist Vorwürfe in Kundus-Affäre zurück

Berlin (dpa). Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat Vorwürfe wegen der Kundus-Affäre zurückgewiesen. Der «Bild am Sonntag» sagte er, er habe Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Staatssekretär Peter Wichert zu Recht entlassen, weil sie ihm «relevante Dokumente vorenthalten» hätten, so Guttenberg. «F.A.S.Z» und «Spiegel» hatten gemeldet, Schneiderhan und Wichert hätten den Minister am 25. November vollständig über alle Berichte informiert. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin bezichtigte Guttenberg der Lüge.