Archivierter Artikel vom 19.03.2010, 07:34 Uhr
Berlin

Guttenberg in Kundus-Affäre unter Druck

Zwei wichtige Zeugen haben Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg im Kundus-Untersuchungsausschuss schwer belastet. Der frühere Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Ex-Staatssekretär Peter Wichert widersprachen Guttenbergs Angaben, sie hätten ihm Informationen vorenthalten. Damit ist weiter unklar, warum zu Guttenberg den Angriff mit bis zu 142 Toten als militärisch angemessen beurteilte. Nach der Sitzung warf der Linken-Politiker Jan van Aken Guttenberg vor, gelogen zu haben.