Archivierter Artikel vom 19.03.2010, 04:56 Uhr
Berlin

Guttenberg in Kundus-Affäre unter Druck

In der Kundus-Affäre wächst der Druck auf Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Gestern haben zwei von ihm entlassene Spitzenleute vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags ausgesagt. Der ehemalige Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan wies dabei Vorwürfe zurück, er hätte den Minister nicht ausreichend über den Luftschlag informiert. Ex- Staatssekretär Peter Wichert nannte den Vorwurf der Vertuschung «blanken Unfug». Die Opposition wertete die Aussagen als schwere Belastung für Guttenberg.