Archivierter Artikel vom 19.03.2010, 01:52 Uhr
Berlin

Guttenberg in Kundus-Affäre unter Druck

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg steht im Kundus-Untersuchungsausschuss immer stärker unter Druck. Gestern haben zwei von ihm entlassene Spitzenleute ausgesagt. Der frühere Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan wies dabei Vorwürfe zurück, er hätte den Minister nicht ausreichend über den Luftschlag informiert. Der ehemalige Verteidigungs-Staatssekretär Peter Wichert nannte den Vorwurf der Vertuschung «blanken Unfug». Die Opposition wertete die Aussagen als schwere Belastung für Guttenberg.