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Gruppenvergewaltigungen: Prozess gegen Angeklagte beginnt

Ins Auto gelockt, das Handy weggenommen und an entlegenen Orten vergewaltigt. Eine Gruppe junger Männer soll Sexualstraftaten begangen haben. Die Opfer sind etliche Schülerinnen. Jetzt beginnt der Prozess.

Polizeiwache
Polizeiwache in Gelsenkirchen Süd: Der letzte noch gesuchte Verdächtige hat sich hier den Behörden gestellt.
Foto: Roland Weihrauch – dpa

Essen (dpa) -Nach einer Serie von Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet hat vor dem Essener Landgericht der Prozess gegen fünf junge Männer aus Gelsenkirchen, Wuppertal und Essen begonnen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den 17 bis 24 Jahre alten Männern Übergriffe auf insgesamt sieben Schülerinnen vor. In fünf Fällen soll es zu einer Vergewaltigung gekommen sein.

Die Angeklagten sollen sich in unterschiedlicher Beteiligung mit den Schülerinnen verabredet haben und mit diesen dann meist in abgelegene Waldgebiete gefahren sein. Laut Staatsanwaltschaft wurden den Opfern dort unter einem Vorwand die Handys abgenommen. Dann soll es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein.

Die beschuldigten Deutschen stammen aus Gelsenkirchen, Essen und Wuppertal. Das Landgericht hat vorerst 21 Verhandlungstage angesetzt. Die Straftaten sollen nach früheren Angaben der Ermittler im vergangenen Winter in Essen und Gelsenkirchen begangen worden sein.

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