40.000
Aus unserem Archiv
München

Grindel: Videobeweis künftig nur bei Wahrnehmungsfehlern

dpa

Der Videoassistent in der Fußball-Bundesliga soll nach Aussage von DFB-Präsident Reinhard Grindel künftig nur noch bei Wahrnehmungsfehlern des Schiedsrichters eingreifen.

DFB-Präsident
Reinhard Grindel spricht sich dafür aus, dass der Videoassistent künftig nur bei Wahrnehmungsfehlern eingreift.
Foto: Hauke-Christian Dittrich – dpa

„Es geht nicht darum, Schiedsrichterfehler zu korrigieren“, sagte Grindel in der Sendung „Doppelpass“ des TV-Senders Sport1. Daher werde es auch künftig trotz des technischen Hilfsmittels Fehler geben. „Wenn der Schiedsrichter es eben sieht, hat er die Entscheidungshoheit. Und dann muss man eben damit leben, dass es Fehlentscheidungen gibt.“

Als Beispiel nannte der 56-Jährige eine Szene aus der Partie FC Schalke 04 gegen den VfL Wolfsburg (1:1) am 10. Spieltag. Schalkes Thilo Kehrer hatte den Ball im eigenen Strafraum klar mit dem Unterarm berührt, Schiedsrichter Markus Schmidt ihm jedoch keine Absicht unterstellt und daher nicht auf Strafstoß entschieden. Solche Situationen werde es laut Grindel auch künftig geben. Würde der Videoassistent in Köln dagegen auch in solchen Fällen eingreifen, obwohl der Unparteiische auf dem Platz es anders gesehen hat, führe das nur zu Unsicherheit. „Wir brauchen einen klaren Spielfluss und das werden wir herstellen“, sagte Grindel.

Grindel plädierte dafür, dass künftig die Zuschauer im Stadion über Videowände mit in die Entscheidungen eingebunden werden. „Das wäre als Beitrag zur Transparenz wichtig“, sagte er. „Ich denke, dass wir darüber jetzt auch noch einmal diskutieren.“

Informationen zum Videobeweis

Anzeige
epaper-startseite
Anzeige
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
Das Wetter in der Region
Mittwoch

16°C - 31°C
Donnerstag

17°C - 29°C
Freitag

10°C - 22°C
Samstag

11°C - 18°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

UMFRAGE
Was halten Sie von Maaßens Beförderung zum Staatssekretär im Innenministerium?

Hans-Georg Maaßen ist nach seinen umstrittenen Äußerungen zu ausländerfeindlichen Angriffen in Chemnitz seinen Posten als Verfassungsschutzpräsident los. Allerdings ist er nun zum Staatssekretär im Innenministerium befördert worden. Was halten Sie davon?

Anzeige
Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!