Google hat mit Street-View-Autos doch Daten eingesammelt

Hamburg (dpa). Google hat mit seinen umstrittenen Kamera-Autos für den Dienst Street View entgegen einer ersten Darstellung doch gesendete Daten aus drahtlosen Netzwerken eingesammelt. Ein Google- Sprecher sprach von einem Fehler und entschuldigte sich dafür. Nach den Angaben von Google wurden von offenen WLAN-Funknetzwerken auch so genannte Nutzdaten, beispielsweise Fragmente von E-Mails oder Inhalte von abgerufenen Webseiten gespeichert. Google kündigte an, das Erfassen von WLAN-Funkstationen durch die Street-View-Autos umgehend zu stoppen.