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Bremen

Glanzloser 1:0-Sieg Freiburgs bei Ailton-Club

dpa

Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat sich von Ex-Wunderstürmer Ailton nicht beeindrucken lassen und steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Die Breisgauer siegten beim Bremer Viertligisten FC Oberneuland trotz schwacher Offensivleistung mit 1:0 (1:0).

Torschütze
Freiburgs Papiss Cisse (r) kommt vor Oberneulands Jair-Rogerio Baller an den Ball.

«Insgesamt war das spieltechnisch nicht ausreichend», monierte Freiburgs Coach Robin Dutt trotz des Sieges, den Papiss Cissé durch sein Tor des Tages nach 13. Minuten perfekt gemacht hatte. Bei Oberneuland wurde der inzwischen 37 Jahre alte Ailton wurde als Neuzugang bei den Bremern eingewechselt und feierte ein erfolgloses Pflichtspieldebüt bei seinem neuen Club. «Ailton ist immer heiß, das gesamte Spiel zu absolvieren. Wir hatten aber vor der Partie besprochen, dass er noch nicht genügend Luft für 90 Minuten hat», sagte FCO-Coach Mike Barten, der mit Ailton zusammen für Oberneulands großen Nachbarn SV Werder in der Bundesliga gespielt hatte.

Ailton, der bei Werder einst Titel sammelte und für Furore sorgte, präsentierte sich als Schatten seiner selbst. Dem unter dem großen Jubel der 2306 Zuschauer im Bremer Sportpark Vinnenweg nach 60 Minuten eingewechselten «Kugelblitz» fehlte die Bindung zu seinen Teamkollegen. Ohne die einstige Spritzigkeit stellte der einstige Bundesliga-Star keine Gefahr für das Freiburger Tor dar.

Die Gäste spielten über weite Strecken überlegen, strahlten aber kaum Offensivstärke aus. «Uns hat die Präzision im Angriffsspiel gefehlt», analysierte Dutt. Bereits nach sechs Minuten verstolperte Cissé den Ball, als er alleine auf FCO-Keeper Christian Ceglarek zulief (6.). Auch in der Folgezeit ließ Freiburg vor allem in der Offensive die Bundesliga-Tauglichkeit vermissen.

Die Oberneuländer, die zum dritten Mal in Folge die erste Runde des DFB-Pokals erreicht hatten, hatten in der ersten Halbzeit lediglich eine vielversprechende Chance. Innenverteidiger Marin Mandic setzte einen Volleyschuss nach einem Freistoß von Benjamin Titz allerdings über das Gäste-Tor. «Wir hatten am Anfang zu viel Respekt», klagte Barten. Bis zur Pause hätten Daniel Caligiuri (32.) und Jonathan Jäger (40.) eine beruhigendere Führung für die Gäste herausschießen können, vergaben aber leichtfertig.

Auch nach dem Wechsel blieb Freiburg spielbestimmend, agierte aber einfallslos. Da auch Oberneuland trotzt der Einwechslung von Ailton keine Torgefahr mehr ausstrahlte, blieb dem Bremer Viertligisten ein Coup wie vor zwei Jahren versagt, als Oberneuland den damaligen Zweitligisten TuS Koblenz im Elfmeterschießen ausgeschaltet hatte.

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