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    Glanz für das Depot – So kaufen Anleger Gold

    Wer eine sichere Geldanlage möchte, entscheidet sich häufig für Gold. Doch das Edelmetall unterliegt Preisschwankungen. Daher sollten Anleger den Goldanteil im Depot eher gering halten. Darüber informiert der Bundesverband deutscher Banken.

    Gold-Barren
    Wer viel Gold für sein Geld bekommen möchte, sollte nicht zu kleine Stücke kaufen. Die Spanne zwischen An- und Verkaufspreis kann sonst Nachteile bringen.
    Foto: Filip Singer/EPA/dpa

    Berlin (dpa/tmn). Gold gilt als krisensicher. Schließlich verliert das Edelmetall nie an Wert. Allerdings kann der Goldpreis erheblich schwanken:

    Lag der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) im Jahr 2000 noch bei knapp 300 US-Dollar, kletterte er im Sommer 2011 kurzfristig auf Rekordwerte von über 1900 US-Dollar. Derzeit wird Gold mit etwa 1280 Euro gehandelt.

    Rendite erwirtschaften Anleger also nur über den Preis. Mehr als zehn Prozent sollte der Goldanteil im Depot daher nicht überschreiten, rät der Bundesverband deutscher Banken.

    Wer Goldmünzen oder Barren erwerben möchte, kauft am besten bei einem seriösen Händler oder in seiner Bankfiliale, rät Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Banken garantieren für die Echtheit der von ihnen angebotenen Produkte.“ Wichtig zu beachten: „Wer viel Gold für sein Geld bekommen möchte, sollte nicht zu kleine Stücke kaufen, da bei ihnen die Spanne zwischen An- und Verkaufspreisen größer ist“, erklärt der Finanzexperte.

    Laut Bankenverband waren Anfang 2017 die Ein-Unzen-Münzen zu knapp 1150 Euro erhältlich. Goldmünzen zu einer Zehntel Unze Gold (3,11 g) kosteten dagegen etwa 127 Euro. Zehn Münzen zu einer Zehntel Unze sind damit rund zehn Prozent teurer als eine Münze zu einer Unze, obwohl die Goldmenge genau gleich ist.

    Goldfonds oder Gold-Zertifikate sind aus Sicht von Nauhauser kein Ersatz für den Kauf von Gold. „Es handelt sich hier um vollkommen andere Anlageklassen.“ Der Wert von Aktien entwickelt sich nicht wie der Preis des Goldes. Und ETCs (Exchange traded commodities) und Zertifikate sind im Wesentlichen Schuldverschreibungen, oftmals von Banken herausgegeben. „Damit besteht hierbei noch ein Pleiterisiko des Produktherausgebers.“

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