Berlin

Gezerre um den Umgang mit Daten von Steuersündern

Bundesregierung und Opposition streiten über den Umgang mit brisanten Bankdaten möglicher deutscher Steuersünder in der Schweiz. SPD-Chef Sigmar Gabriel forderte den Ankauf der gestohlenen Liste mit 1500 mutmaßlichen Steuerbetrügern. Der Chef des Bundestags-Finanzausschusses, Volker Wissing von der FDP, verlangte erst eine Prüfung der Modalitäten. Der Zweck heilige nicht in jedem Fall die Mittel, sagte er der «Leipziger Volkszeitung». Ein Informant will Informationen zum Preis von 2,5 Millionen Euro verkaufen.