Archivierter Artikel vom 04.07.2011, 00:14 Uhr

Gericht rollt Holocaust-Leugnung von Bischof neu auf

Regensburg (dpa). Vor dem Landgericht Regensburg wird heute das Verfahren wegen Volksverhetzung gegen den britischen Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson neu aufgerollt. Der erzkonservative Bischof der umstrittenen Piusbruderschaft hatte in einem Fernsehinterview den Massenmord an sechs Millionen Juden durch die Nazis abgestritten. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte den 71-Jährigen dafür zu einer Geldstrafe von 10 000 Euro. Dagegen legten Williamson und die Staatsanwaltschaft Berufung ein.