Gentest-Gegner und -Befürworter werben für Positionen

Berlin (dpa). Zu Beginn der Bundestagsdebatte über Gentests an Embryonen aus dem Reagenzglas haben Befürworter und Gegner eindringlich für ihre Position geworben. FDP-Fraktionsvize Ulrike Flach setzte sich für die Präimplantationsdiagnostik in bestimmten Fällen ein. Es sei ein rechtlich sicherer verlässlicher Weg für Familien in Not. Unions-Fraktionsvize Günter Krings plädierte für ein Verbot: Der Wunsch auf ein Kind könne nicht das Lebensrecht eines Embryos überspielen. Der SPD-Forschungspolitiker René Röspel warb für eine Zulassung in sehr engen Grenzen.