Gelähmter macht erste Schritte nach OP – Forscher skeptisch

London (dpa). Ein Querschnittsgelähmter kann nach einer Zellverpflanzung von der Nase in den Rücken wieder erste Schritte machen. Nachdem bei einem Messerangriff das Rückenmark des Mannes durchtrennt worden war, war er von der Hüfte abwärts an bewegungsunfähig. Polnische Chirurgen verpflanzten bestimmte Stützzellen des Geruchssinns in seine Wirbelsäule. Sie wirkten nach den Worten des britischen Forschers Geoffrey Raisman vom Londoner University College als «Brücke», über die das durchtrennte Gewebe zusammenwachsen konnte. Mehrere Experten warnten vor verfrühten Hoffnungen.