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Gefäße verkalken bei Diabetes-Patienten schneller

Diabetiker haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Gefäße verkalken bei ihnen schneller als bei gesunden Menschen. Entgegenwirken können sie mit einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise.

Diabetes und Atherosklerose
Atherosklerose, eine Form der Gefäßverkalkung ist eine besondere Gefahr bei Diabetes Patienten. Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge sein.
Foto: Matthias Hiekel – dpa

Bonn (dpa/tmn). Diabetiker müssen ihren Cholesterin-Wert besonders im Auge behalten. Der Grund dafür ist die Atherosklerose, eine Form der Gefäßverkalkung, die schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen kann. Darauf weist der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz hin.

Ausgelöst wird die Verkalkung der Gefäße durch sogenannte LDL-Cholesterine – und das nicht nur bei Diabetikern. Bei Diabetes-Patienten schreitet die Atherosklerose allerdings deutlich schneller voran. So kann auch ein nur etwas zu hoher Cholesterinspiegel schon zum Problem werden.

Besonders gefährdet sind den Angaben nach Patienten mit Typ-2- oder Altersdiabetes. Senken können sie den Anteil gefährlicher LDL-Cholesterine im Blut vor allem durch Bewegung, Verzicht auf Alkohol und Rauchen sowie gesunde Ernährung.

Das bedeutet: Mehr Fisch und weniger fettes Fleisch, eher fettarme Milchprodukte und vor allem pflanzliche Öle aus Raps oder Oliven. Tierische Fette, Eigelb, Schokolade und Gebäck treiben den Cholesterinspiegel in die Höhe.

Broschüre "Colesterin wirksam senken" des Bundesverbands für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz

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