Archivierter Artikel vom 11.10.2015, 11:43 Uhr

Gastgeber England beendet Rugby-WM mit 60:3-Sieg

Manchester (dpa). Gastgeber England hat die aus seiner Sicht desaströse Rugby-WM mit einem Kantersieg beendet. Beim 60:3-Erfolg gegen Außenseiter Uruguay sorgten die Engländer im letzten Gruppenspiel für Frustbewältigung nach dem vorzeitigen WM-Aus.

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Versuch
Jack Nowell steuerte drei Versuche zum Sieg von England bei.
Foto: David Jones – dpa

Schon vor der einseitigen Partie am Samstagabend in Manchester stand das Scheitern des Teams von Trainer Stuart Lancaster in der Gruppenphase nach den Niederlagen gegen Wales (25:28) und Australien (13:33) fest.

Tackling
Der Waliser Jamie Roberts (l) wird von einem Australier aufgehalten. Keinem Team gelang in der Begegnung ein Versuch.
Foto: Gerry Penny – dpa

Lancaster äußerte sich danach ausweichend über seine Zukunft als Englands Nationaltrainer. «Ich hatte bisher noch keine Zeit gehabt, darüber nachzudenken. Die vergangene Woche war sehr hart», sagte er. Zuvor hatte der Coach erklärt, die Verantwortung für das schwache WM-Abschneiden zu übernehmen. Der englische Verband hatte den Vertrag von Lancaster, der seit 2012 für den Ex-Weltmeister arbeitet, im Vorjahr um sechs Jahre bis 2020 verlängert.

Angriffswelle
Gegen die Bärenstarken Samoaner in den hellen Trikots hatten die Schotten einen schweren Stand.
Foto: Nigel Roddis – dpa

Im Spitzenspiel der Gruppe A setzte sich Australien mit 15:6 gegen Wales durch und feierte den vierten Sieg im vierten Spiel. Im Viertelfinale treffen die Wallabies nun am 18. Oktober auf Schottland (36:33 gegen Samoa). Die Waliser treten am Vortag gegen Südafrika an.

All Blacks
Titelverteidiger Neusseeland hat die Vorrunde der Rugby-WM ungeschlagen beendet.
Foto: Nigel Roddis – dpa

Titelverteidiger Neuseeland, der die Vorrunde ebenfalls mit vier Siegen beendet, spielt gegen den Verlierer der Partie zwischen Irland und Frankreich um den Einzug ins WM-Halbfinale. Das vierte und letzte K.o-Spiel im Viertelfinale bestreiten Argentinien und der Verlierer der Irland/Frankreich-Partie.

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