Archivierter Artikel vom 04.06.2020, 06:03 Uhr
Berlin

Protestaktionen

Fußball-Gewerkschaftschef begrüßt Verzicht auf Ermittlungen

Die Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) hat die Ankündigung des DFB begrüßt, auf Ermittlungen gegen Bundesligaprofis zu verzichten, die Solidaritätsgesten im Zusammenhang mit dem Tod des US-Amerikaners George Floyd gezeigt haben.

Kniefall
Mönchengladbachs Marcus Thuram kniet nach seinem ersten Treffer der Partie auf dem Rasen.
Foto: Martin Meissner/AP Pool/dpa

„Wir bieten den Spielern in Zusammenarbeit mit der DFL und dem DFB Präventionsschulungen zur Eindämmung von Rassismus und anderen Diskriminierungen an. Wenn Spieler dann gegen solche Missstände eintreten und Zeichen setzen, ist es ihnen kaum zu erklären, wieso sie dafür bestraft werden sollten“, sagte VdV-Geschäftsführer Ulf Baranowsky der „Rheinischen Post“.

Der Gewerkschaftschef fordert daher eine Regelanpassung für Schiedsrichter und Spieler. „Wir wünschen uns mündige Spieler, die für unsere gesellschaftlichen Werte eintreten“, sagte Baranowsky.