Archivierter Artikel vom 24.06.2011, 14:36 Uhr
Wien

Fukushima-Konferenz bleibt ohne konkrete Ergebnisse

Die Fukushima-Konferenz der Internationalen Atomenergiebehörde ist ohne konkrete Beschlüsse zu Ende gegangen. Die 151 Mitgliedsstaaten konnten sich bei ihrem Sondertreffen in Wien nicht auf verbindliche Sicherheitsstandards zur Nutzung der Atomkraft einigen. Stattdessen gab es nur Absichtserklärungen. Nur im kleineren Kreis wurden Fortschritte erzielt: So verpflichteten sich sieben weitere Länder zu den von der EU beschlossenen Sicherheitstests für Kernkraftwerke. Umweltschützer reagierten enttäuscht – und forderten eine vollständige Umstrukturierung der Atomagentur.