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    Berlin

    Fürth siegt souverän – Rückschlag für Düsseldorf

    Die SpVgg Greuther Fürth schlägt den Karlsruher SC 3:0 und bleibt auf Aufstiegskurs, während Fortuna Düsseldorf gegen Eintracht Braunschweig Punkte liegen lässt. Bereits am Vortag konnte TSV 1860 München seinen Abwärtstrend stoppen, FSV Frankfurt besiegte Alemannia Aachen.

    Führungstreffer
    Torschütze Heinrich Schmidtgal (l) jubelt mit Robert Zillner über seinen Treffer zum 1:0.
    Foto: Daniel Karmann - DPA

    Für den Tabellenführer waren Heinrich Schmidtgal per Freistoß (28. Minute), Bernd Nehrig per Foulelfmeter (70.) und Christopher Nöthe (83.) erfolgreich. Der Pokal-Tiefschlag gegen Meister Dortmund war den Fürthern gegen den Abstiegskandidaten durchaus anzumerken. Zwar dominierte das Team von Trainer Mike Büskens von Beginn an die Partie, doch nach vorne lief zunächst nicht viel zusammen. Torszenen waren Mangelware - und folgerichtig fiel die Führung nach einer Standardsituation: Schmidtgal zirkelte den Ball per Freistoß ins Tor der Gäste. Auch fortan taten sich die Hausherren schwer. Doch die Gäste waren zu harmlos, und so konnte Nehrig per - allerdings unberechtigtem - Foulelfmeter erhöhen. Nöthe machte schließlich nach feinem Doppelpass mit Sercan Sararer den Endstand perfekt.

    Torschütze
    Braunschweigs Stürmer Dominik Kumbela bejubelt seinen Treffer zum 1:0.
    Foto: Roland Weihrauch - DPA

    Düsseldorf kam gegen Eintracht Braunschweig nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und verpasste die Möglichkeit, den dritten Tabellenrang zu festigen. Die Rheinländer erarbeiteten sich zwar die erste Torchance, Sascha Rösler traf aber nur die Latte (5.). Danach fanden die Hausherren lange nicht zu ihrem Rhythmus. Braunschweig machte es besser und sorgte mit schnellen Angriffen für Gefahr. Möglichkeiten durch Norman Theuerkauf (11.) und Kumbela (24.) konnte die Fortuna noch entschärfen, doch dann schloss Kumbela eine gelungene Kombination zum 1:0 ab. Düsseldorf erhöhte im zweiten Abschnitt den Druck und Bröker verwertete einen Freistoß von Rösler zum Ausgleich. Die beste Gelegenheit zum Siegtreffer vergab Langeneke, der den Strafstoß zu unplatziert schoss.

    Glücklich
    Die Spieler von 1860 München bedanken sich beim Torschützen Benjamin Lauth (l).
    Foto: Thomas Eisenhuth - DPA

    Bereits am Freitag gewannen die «Löwen» mit 1:0 (0:0) bei Dynamo Dresden und heimsten erstmals seit gut einem Monat wieder drei Punkte ein. Vor dem Gastspiel in Dresden hatten die Münchner deshalb ihre Aufstiegshoffnungen ad acta gelegt. «Aber es gibt keinen Anlass, jetzt den Weltuntergang heraufzubeschwören», betonte Präsident Dieter Schneider. Bei einer Doppelchance hätten Benjamin Lauth und Kevin Volland (36.) die Sechziger in Sachsen in Führung bringen müssen, Torwart Benjamin Kirsten bewahrte sein Team zunächst vor einem Rückstand. Erst in der 61. Minute traf Lauth nach einer Flanke von Maximilian Nicu entscheidend. Die spielerisch besseren Gäste taten sich ansonsten äußerst schwer gegen physisch starke Dresdener, bei denen Robert Koch (79.) kurz vor Schluss noch Gelb-Rot sah.

    Verfehlt
    Dresdens Muhamed Subasic (M) schiebt freistehend den Ball an Tor und Keeper Gabor Kiraly (r) vorbei.
    Foto: Thomas Eisenhuth - DPA

    Im Abstiegsduell schlug der FSV Frankfurt Alemannia Aachen mit 2:1 (1:1). Im Saisonendspurt muss der FSV Frankfurt noch gegen vier der fünf Spitzenteams ran - ein Grund mehr, um sich im Abstiegskampf möglichst früh ein dickes Polster zu verschaffen. Mit aller Zielstrebigkeit legten die Hessen gegen den Kellerkonkurrenten aus Aachen vor: Eine feine Vorlage von Marcel Gaus verwertete der Brasilianer Gledson (7.) zum 1:0. Nach dem Ausgleich durch Benjamin Auer (22.) sicherte Michael Görlitz (50.) dem FSV drei Punkte. Aachen bleibt Tabellen-16. «Diese Niederlage tut sehr weh, zumal der FSV jetzt schon sieben Punkte von uns weg ist», beklagte Trainer Friedhelm Funkel. Kapitän Auer umschrieb die Pleite «natürlich als Katastrophe».

    Entscheidung
    Michael Görlitz scheißt den FSV Frankfurt zum Sieg.
    Foto: Alfred Harder - DPA

    Der FC Ingolstadt feierte durch ein spätes 1:0 (0:0) beim VfL Bochum seinen sechsten Saisonsieg. Durch den Erfolg in Bochum ist der FC Ingolstadt seit zehn Zweitliga-Spielen ungeschlagen. Eine derart furiose Vorstellung wie vor Wochenfrist beim 4:0 gegen den SC Paderborn blieben die formstarken Oberbayern aber schuldig. Stattdessen musste Torwart Ramazan Özcan mit einer Glanztat gegen Christoph Dabrowski (48.) retten, ehe Caiuby (89.) noch traf. «Wir brauchen nicht schön spielen - wir spielen gegen den Abstieg», resümierte Keeper Özcan.

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