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Frühchen haben ein höheres Erkältungsrisiko

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Wenn Kinder zu früh auf die Welt kommen, haben sie einen geringeren Nestschutz. Im letzten Drittel der Schwangerschaft wird das Baby laut Experten von der Mutter mit Antikörpern versorgt, die es gegen Krankheitserreger schützen sollen.

Bei einer Frühgeburt bleibe dieser von der Mutter geliehene Schutz jedoch unvollständig, weshalb die Kinder ein höheres Risiko für Infektionen haben, erläutert der Bundesverband «Das frühgeborene Kind» in Frankfurt. Außerdem sei bei Frühgeborenen das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt.

Für die Kinder besonders gefährlich sei das sogenannte RS-Virus. Zwei Drittel aller Säuglinge steckten sich im ersten Lebensjahr mit dem Virus an – vor allem im Herbst und Winter. Eine Infektion zeige sich häufig durch eine laufende Nase, leichtes Fieber und weitere Symptome einer Erkältung, erläutert der Bundesverband. Leidet das Kind außerdem unter tief sitzendem Husten und Atemnot, atmet es sehr schnell oder trinkt es nur wenig, deute das auf eine Verschlimmerung der Krankheit hin. Dann sollten Eltern ihren Kinderarzt informieren.

Broschüre «Erkältungskrankheiten bei Frühgeborenen» (pdf-Datei): http://dpaq.de/erkaeltung_fruehgeborene

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