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Kitzbühel

Frodeno 3. in Kitzbühel: «Hut ab vor Sieger Hayes»

dpa

Triathlon-Olympiasieger Jan Frodeno steht vor seinem zweiten Coup: Mit dem dritten Rang bei der sechsten Station der World-Cup-Serie in Kitzbühel hat der 28-jährige Saarbrücker seine Führung vor dem Weltfinale in Budapest auf 231 Punkte vor Javier Gomez (Spanien) ausgebaut.

Stark
Triathlet Jan Frodeno beim Radfahren.

Wenn Frodeno in der ungarischen Hauptstadt maximal drei Plätze hinter dem 2008-Weltmeister Gomez landet, wäre er der erste Olympiasieger, der auch den WM-Titel gewinnen würde. «Es liegt in meinen Händen. In Budapest werde ich mit der Nummer 1 an den Start gehen», hatte Frodeno noch vor dem Start im Nobel-Skidorf angekündigt und seine starke Form nach dem zweiten Platz in Hamburg und dem dritten Rang in London bewiesen. «Es wäre schon sensationell, wenn Jan der Coup in Budapest gelingt. Er muss knapp hinter Gomez bleiben», meinte DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel.

Im Ziel nach 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen hatte der 28-jährige gebürtige Südafrikaner (1:53:21 Stunden) 49 Sekunden Rückstand auf Sieger Stuart Hayes (1:52:32) und 17 Sekunden auf Gomez (1:53:04). «Ich ziehe den Hut vor Hayes. Das war eine Meisterleistung auf dem Rad. Das imponiert mir besonders», lobte Frodeno den Briten bei dessem ersten WC-Seriensieg.

Maik Petzold (1:53:37/Bautzen) auf Rang fünf sowie der Saarbrücker Sebastian Rank als Sechster (1:53:39) rundeten den deutschen Team- Erfolg ab. Dabei musste der 24-jährige Rank noch eine Zeitstrafe von 15 Sekunden beim Laufen absitzen, weil er beim Wechsel vom Rad einen Fehler gemacht hatte.

Einen Monat vor dem großen WM-Finale in Budapest ließ Frodeno allerdings seinen gefürchteten Endspurt auf den letzten Kilometern vermissen. Entscheidend war wohl der Rückstand von 1:41 Minuten nach dem Radrennen auf den lange führenden Hayes, der die Weltelite überraschend vorführte.

In einer Fünfer-Gruppe, in der Petzold sowie lange Zeit auch Sebastian Prochnow (Saarbrücken) immer mit vorn dabei waren, bestimmte Hayes im zweiten Teil des Rennens Tempo und Taktik. Auch dessen Landsmann und Weltmeister Alistair Brownlee konnte nicht mehr in den Endkampf eingreifen. Am Donnerstag wird Frodeno 29 Jahre alt. Er hat sich schon vorher beschenkt.

Die Kanadierin Paula Findlay war die schnellste Frau und feierte ihren zweiten Erfolg innerhalb von vier Wochen. Die London-Siegerin hatte im Ziel nach 2:03:03 Stunden lediglich drei Sekunden Vorsprung auf die Schwedin Lisa Norden (2:03:06). Die Neuseeländerin Andrea Hewitt (2:03:10) wurde Dritte. Beste aus dem deutschen Trio war noch Ricarda Lisk (2:07:54/Waiblingen) auf Rang 24.

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