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Berlin

Freistil-Staffel unterstreicht Ambitionen bei EM

dpa

Ein paar gegenseitige Klopfer auf die Schultern und Klapse auf die Rücken, dann schlenderte das starke Staffel-Quartett bei der Schwimm-EM in Berlin aus der Halle.

Schlussschwimmer
Paul Biedermann war der Schlussschwimmer der deutschen Staffel.
Foto: Tim Brakemeier – DPA

7:10,26 Minuten bedeutete die beste Zeit bei der Qualifikation für das Finale am Samstagnachmittag, wenngleich noch keine Nation in den Rennen über 4 x 200 Meter Freistil die Karten aufdeckte. «Jetzt müssen wir einfach gucken, was heute Nachmittag noch geht», sagte Staffel-Schlussschwimmer Paul Biedermann. Zuvor hatten Robin Backhaus, Yannick Lebherz und Clemens Rapp für eine gute Ausgangsposition gesorgt.

Zugunsten dieser Team-Entscheidung hatte der 28-jährige Biedermann nach Silber über die 200 Meter Freistil auf einen Start über die 100 Meter verzichtet. «Die zwei Tage haben gut getan und jetzt werde ich meine ganze Energie, die noch bleibt, in die Staffeln stecken», sagte der Weltrekordler. Am Sonntag will er auch über 4 x 100 Meter Lagen eine Medaille anstreben.

Über 50 Meter Brust erreichten Dorothea Brandt in 30,82 Sekunden am Samstag als Vierte und Caroline Ruhnau in 31,85 Sekunden als 16. das Halbfinale. Brandt war wenig später in 24,77 Sekunden über 50 Meter Freistil zusammen mit Francesca Halsall aus Großbritannien die drittschnellste Schwimmerin. «Ich fühle mich wohl und bin gut drauf», sagte die deutsche Aktivensprecherin.

Sicher weiter kam auch Franziska Hentke über 200 Meter Schmetterling in 2:10,60 Minuten. «Der war recht entspannt. Das war ein bisschen zum Reinkommen, völlig okay», sagte die 25-Jährige und war auch für das Halbfinale zuversichtlich. «Ich denke, voll schwimmen muss ich noch nicht.»

Auch Chef-Bundestrainer Henning Lambertz war nach dem Vorlauf-Abschnitt zufrieden und hofft für den Abend auch auf ein Top-Ergebnis der Staffel an. «Wir kämpfen um Medaillen mit. Wir haben wirklich ein tolles Team da zusammengestellt», sagte Lambertz. «Ich bin durchgehend zufrieden mit dem ganzen Team.»

Das war auch Leistungssportdirektor Lutz Buschkow. Er liebäugelt für Abend mit zwei Medaillen der Beckenschwimmer. «Die Staffel-Jungs waren top, Dorothea Brandt stark und Franziska Hentke hatte auch noch Luft nach oben», sagte Buschkow.

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Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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