Archivierter Artikel vom 31.05.2010, 13:26 Uhr

Frauen ab 40 sollten Tetanus-Schutz überprüfen

München (dpa/tmn). Vor allem Frauen ab 40 Jahren sollten kontrollieren, wann sie das letzte Mal gegen Tetanus geimpft wurden. Medizinern zufolge wird der Impfstatus bei Frauen ab dem mittleren Lebensalter zunehmend schlechter.

Nur 60 Prozent der 40-Jährigen und nur noch 40 Prozent der 70-Jährigen seien gegen den Wundstarrkrampf geimpft, sagt Michael Wojcinski, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Impfen des Berufsverbandes der Frauenärzte in München.

Die Impfung gegen Tetanus sollte alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Eine einzige Spritze genügt dabei, gleichzeitig wird auch gegen Diphtherie und Keuchhusten geimpft. Die Kosten trägt die gesetzliche Krankenkasse, und es fällt keine Praxisgebühr an, wenn bei dem Termin nur geimpft wird. Tetanus ist eine durch Bakterien ausgelöste gefährliche Infektionskrankheit, die man sich über verunreinigte Wunden zum Beispiel bei der Gartenarbeit oder Hunde- oder Katzenbisse zuziehen kann, erläutert Wojcinski.