Archivierter Artikel vom 12.08.2010, 01:20 Uhr

«FR»: 50 Mrd Steuergelder zum Aufstocken der Niedriglöhne

Frankfurt/Main (dpa). Seit der Einführung von Hartz IV haben die Steuerzahler weit mehr als 50 Milliarden Euro ausgegeben, um Niedriglöhne aufzustocken. Das berichtet die «Frankfurter Rundschau» Dies geht aus Zahlen des Bundesarbeitsministeriums hervor. Im Hartz- IV-System diene fast jeder dritte Euro dazu, niedrige Löhne aufzustocken, weil diese allein den Lebensunterhalt nicht sicherten. Politiker von Linkspartei und Grüne nahmen diese Zahlen zum Anlass, erneut einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn zu fordern.