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    Jerez

    Folger trifft König – Bradl und Cortese ohne Glück

    Der zweiten Pole Position wollte Motorrad-Pilot Stefan Bradl den zweiten Saisonsieg folgen lassen. Doch bei schwierigen Bedingungen konnte er wie auch Pole Setter Sandro Cortese den Startvorteil nicht nutzen. Dafür stand überraschend Jonas Folger auf dem Podest.

    Podest verpasst
    Stefan Bradl kam in Jerez auf den fünften Platz!
    Foto: DPA

    Ausgemachte Fans des spanischen Königshauses sind Stefan Bradl und Sandro Cortese nicht. Doch dem Monarchen Juan Carlos hätten die beiden deutschen Motorrad-Piloten sicher auch gerne die Hand geschüttelt. Aber trotz Pole Position reichte es für das Duo beim zweiten WM-Lauf nicht für einen Podestplatz. Zwei Wochen nach seinem Auftaktsieg verpasste Bradl beim Grand Prix in Jerez in der Moto2-Klasse trotz Startplatz eins als Fünfter ebenso das Treppchen wie Cortese.

    Stattdessen durfte überraschend Jonas Folger die königliche Bekanntschaft machen. In der Kategorie bis 125 Kubikzentimeter fuhr der 17-Jährige nach einer tadellosen Leistung auf Rang zwei. Pole-Mann Cortese musste sich nach einem Sturz in der Endphase mit Rang sechs begnügen. «Ich bin überglücklich», jubelte Folger.

    20 Jahre nach dem Sieg seines Vaters Helmut an gleicher Stätte wollte Auftaktsieger Stefan Bradl nachziehen. Doch bei Nieselregen und schwierigen Pistenbedingungen ging der Plan des 21-Jährigen nicht auf. Zwischenzeitlich auf Rang acht zurückgefallen, profitierte er von den Stürzen einiger Vorderleute, ehe er zwei Runden vor Schluss nur mit Mühe einen eigenen Sturz verhindern konnte.

    «Es gab mehrere brenzlige Situationen. Aber ich glaube, ich habe keinen schlechten Job gemacht und kann zufrieden sein. Das Motorrad war nicht einfach zu fahren», sagte Bradl, der nach dem Sieg von Andrea Iannone auch die WM-Führung an den Italiener abgeben musste.

    Folger dagegen ballte nach seinem Husarenritt auf der Zielgeraden die Faust, ehe er bei der Siegerehrung neben Juan Carlos sowie dem spanischen Sieger Nicolas Terol der Hymne lauschte und anschließend die Champagner-Dusche genoss. Als Siebter gestartet, rollte Folger das Feld still und leise von hinten auf. Nach den Stürzen von Cortese und dem Spanier Hector Faubel war der Weg für den 17-Jährigen kurz vor Schluss frei: «Ein schwieriges Rennen, aber als Sandro stürzte, war der Druck auf mich natürlich weg.»

    Unterdessen wird für Cortese – im ersten Rennen Zweiter – die Pole Position immer mehr zum Fluch. Denn dem 21-Jährigen erging es in Jerez wie schon 2009 in Assen und 2010 in Mugello. Wenigstens sah er diesmal die Zielflagge, nachdem der die Jahre zuvor nach Stürzen die Rennen nicht einmal beendet hatte. «Wie der Sturz passierte, habe ich gar nicht mitbekommen. Ich war ganz normal auf dem Gas, plötzlich rutschte das Motorrad weg», erzählte Cortese, der aber locker bleibt: «In der WM ist noch nichts verloren.»

    In der Moto2-Klasse sicherte sich Max Neukirchner von Startplatz 36 als starker Zehnter ebenso WM-Punkte wie in der 125-ccm-Klasse Marcel Schrötter als 13.. Daniel Kartheininger wurde 22., Wildcard-Fahrer Kevin Hanus landete auf Rang 24. Den Sieg in der «Königsklasse» MotoGP holte sich der spanische Titelverteidiger Jorge Lorenzo.

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