Flüchtlingsdrama auf Kreta: Drei Tote

Athen (dpa). Dem Blutvergießen in Libyen entronnen, auf Kreta ertrunken: Aus Angst vor ihrer bevorstehenden Abschiebung in ihre Heimat sind Dutzende Bangladeschis im Hafen von Souda noch vor dem Anlegen ihres Schiffs von Bord gesprungen, um zu einem Strand auf der anderen Seite zu schwimmen. Dabei ertranken mindestens drei Menschen, wie griechische Medien berichteten. Mehrere Menschen werden noch vermisst. Eine griechische Fähre hatte zuvor rund 1300 Bangladeschis aus Libyen abgeholt. Wie Reporter vor Ort berichteten, wussten die Gastarbeiter, dass sie nicht in Griechenland bleiben dürfen.